Heilmassagen

Behandlungdauer 30-50 Minuten

 

Tuina-AnMo

Die Tuina-Massage (chin. tui = schieben, drücken; na = greifen, ziehen) ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin, einem seit über 2000 Jahren bewährtem Behandlungssystem. Tuina basiert auf der Massagetechnik AnMo, dem Drücken (An) und Streichen (Mo) und umfasst sehr viele verschiedene Grifftechniken. Dazu gehören z. B. das Streichen entlang des Muskel- und Meridianverlaufs (Meridiane = Leitbahnen, in denen das Qi, die Lebensenergie, fließt), das Pressen von Akupunkturpunkten, rhythmisches Klopfen mit der Handkante und verschiedenste rollende, schiebende oder reibende Bewegungen.

Unterschieden werden ableitende und stärkende Massagetechniken. Die ableitenden fördern die Ausleitung von Stoffwechselendprodukten aus dem Körper und werden langsam und sanft entgegen der Verlaufsrichtung der Meridiane durchgeführt. Sie wirken beruhigend. Die stärkenden Massagetechniken zeichnen sich durch schnelle kräftige Griffe und Schläge entlang des Meridianverlaufs aus und haben eine anregende Wirkung. So reguliert die Massage die Prinzipien Yin (steht für Körpersäfte und Körpermasse) und Yang (steht für Körperwärme und Körperkraft), harmonisiert die Organfunktionen und stärkt das Immunsystem.

 

Die Tuina-Massage hat sich bewährt bei:

  • Arthrose
  • Darmstörungen (z. B. Verstopfung)
  • Erschöpfung bei Stress oder Alltagsbelastungen
  • Frauenkrankheiten
  • Kopfschmerzen
  • Magenstörungen (z. B. Magenschleimhautentzündungen)
  • Menstruationsbeschwerden
  • Migräne
  • Muskelschmerzen und -verspannungen
  • Neurologischen Erkrankungen (z. B. Nervenschmerzen, Sensibilitätsstörungen)
  • Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Schmerzsyndromen (chronisch)

 

Für Kinder wurde eine besonders sanfte Form der Tuina-Massage entwickelt, die z. B. bei Durchfall, fieberhaften Infekten, Gedeihstörungen oder Hyperaktivität wirkungsvoll und nebenwirkungsfrei eingesetzt werden kann.

 

 

Schröpfkopfmassage

Das Schröpfen stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und hat lange Eingang in die naturheilkundliche, europäische Medizin gefunden. Diese Therapie zählt zu den aus naturheilkundlicher Sicht ausleitenden Verfahren, deren Ziel es ist, krank machende Substanzen aus dem Körper zu entfernen. Unterschieden werden blutiges Schröpfen, trockenes Schröpfen und die Schröpfkopfmassage. Beim Schröpfen werden unter Vakuum stehende Schröpfgläser auf die Haut, hauptsächlich auf den Rücken aufgesetzt.

Einerseits verbessert das Schröpfen die lokale Durchblutung, den Lymphfluss und den Stoffwechsel im behandelten Hautareal, lockert in der betreffenden Region Verspannungen und Verhärtungen (Gelosen) und kann Schmerzen lindern. Andererseits befinden sich am Rücken bestimmte Schröpfzonen, die als Reflexzonen gelten und mit inneren Organen und Organsystemen in Verbindung stehen. Diese können durch das Schröpfen positiv beeinflusst werden. Außerdem wird durch das Schröpfen das Immunsystem angeregt und das Nervensystem harmonisiert (vegetative Umstimmung). Bei konstitutioneller Schwäche (Asthenie) kann das Schröpfen kräftigend und anregend wirken.

 

zurück

 

Gutschein verschenken

Gutschein