Augen- und Irisdiagnose

Die Augen- und Irisdiagnostik (Iridologie) ist ein hinweisdiagnostisches Verfahren, das aus Erscheinung und Veränderungen der Iris (Regenbogenhaut) Erkenntnisse gewinnt, die für bestimmte Rezepturen und weiterführende Maßnahmen wichtig sein können. Bei dieser Methode werden zusätzlich die Skleren (Augenweiß) sowie die Lider und Wimpern einbezogen.

 

Grundlage ist die Vorstellung, dass sich der gesamte Organismus mit all seinen Organen in der Iris widerspiegelt: rechtsseitige Organe im rechten Auge, linksseitige im linken. Die Iris wird dabei wie eine Landkarte in verschiedene Zonen unterteilt, denen die entsprechenden Organe zugeordnet sind. Iriszeichen (Pigmentierung, Strahlen, Flocken etc.) geben Auskunft über genetische Veranlagungen, erworbene Belastungen oder akute Prozesse. In die Diagnose fließen außerdem die Bestimmung der Konstitution (erbliche Veranlagung), der Disposition (Neigung, gewisse Krankheiten zu entwickeln) und die Diathese (Neigung zu gewissen krankhaften Reaktionen) des Patienten ein.

 

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Konstitutionstypen:

  • Lymphatischer Typ: blaue Augen, blonde Haare und helle Haut
  • Hämatogener Typ: braune Augen, dunkle Haare und dunkle Haut
  • Misch-Typ: eine Kombination aus lymphatischem und hämatogenem Typ

 

Es können Therapiekonzepte entwickelt werden, die den individuellen organischen Schwächen und Stärken angepasst sind und die persönliche Heilungsfähigkeit des Patienten berücksichtigen. Die Iridologie ist eine Hinweisdiagnostik, als alleinige Diagnostik ist sie nicht geeignet. Eine akute Erkrankung ist somit nicht zweifelsfrei zu diagnostizieren.

 

Im Rahmen unseres ersten Termins fertige ich von Ihren Augen Fotos an, um diese im Anschluss auszuwerten. Die Gabe von Augentropfen ist nicht erforderlich.

 

 

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Lymphatischer Typ: Hier ist die Regenbogenhaut (Iris) ähnlich wie Blütenblätter aufgeteilt. Das nennt man „Gänseblümchen-Iris“ (Maßliebchen-Iris). Es weist auf ein schwaches Bindegewebe hin. Bei 9-10 verläuft im Augapfel (Sklera) ein Äderchen (Leitgefäß) in Richtung Rachenmandel-Luftröhren-Bereich, wo eine größeres Loch (Lakune) zu erkennen ist (Allergien?, Heuschnupfen? Bronchitis?). Bei 2:30-3 Uhr ist der Lungenbereich auch betroffen. Bei allergischer Veranlagung (Diathese) sollte eine Darmsanierung in Betracht gezogen werden, siehe auch Verfärbung der Darmzone am Pupillensaum bei 6-7 Uhr.




Misch-Typ: Weiße Flecken („Tophis“) im äußeren (radiären) Randgebiet der Iris bei 3-5 Uhr und bei 8-10 Uhr lassen auf eine starke Säuren-Basen-Belastung (Übersäuerung /Azidose?) schließen. Sowohl eine Ausleitungstherapie mit gleichzeitiger Stärkung der Entgiftungsorgane als auch eine basische Kost sind dringend anzuraten. Da im Lungenbereich bei 2:45-3 Uhr Löcher (Lakunen) zu erkennen sind und Rauchen zusätzlich Säuren in den Organismus bringt, sollte über eine Nikotin-Abstinenz ernsthaft nachgedacht werden.




Hämatogener Typ: Bei dieser Iris deuten „Krampfringe“ auf eine deutliche Belastung des vegetativen Nervensystems (Psychostress?). Auffällig ist eine helle Fettauflagerung zwischen 11-1 Uhr am oberen äußeren Irisrand (Stoff­wechsel­störung/­Hyper­cholesterin­ämie?). Dunkle Pigmente im Brustbereich (Mamma) bei 9 Uhr und im Gebärmutterbereich (Uterus) bei 6 Uhr lassen eine hormonelle Disharmonie vermuten. Der Außenring der Iris (Ziliarrand) zeigt den dunklen „Hautausscheidungsring“ (Hautprobleme?). Sichtbare Pigmentierung sind in der Blut- und Lymphregion bei 7:30 Uhr erkennbar (Entgiftung?, Leberstärkung?).

Misch-Typ: Im äußeren Drittel dieser Iris deuten „Krampfringe“ auf eine psychische Belastung (Stress) hin, ebenso die dunklere Einfärbung im Gehirnbereich (Cerebrum) bei 12-1 Uhr. Der Nasen-, Stirnhöhlenbereich bei 1 Uhr könnte durch häufig wiederkehrende (rezidivierende) Entzündungen belastet sein (Schnupfen/Rhinitis?). Ein Loch (Lakune) bei 3 Uhr weist im Rachenmandelbereich (Tonsillen) auf eine Störung hin (operative Entfernung/Ektomie? oder chron. Mandelentzündung /Tonsillitis?). Deutlich erkennbar bei 6 Uhr im Nieren-, Genitalbereich ist eine braune Verfärbung (Pigmentierung). Zusammen mit der Abflachung am unteren (kaudalen) Pupillenrand ist eine Belastung in der Urogenitalregion (Blasenentzündung/Zystitis?) zu vermuten. Der dunkle Irisrand („Hautausscheidungsring“) bei 6-12 Uhr besagt, dass die Entgiftung größtenteils über die Haut stattfindet. Die Stärkung anderer Ausscheidungsorgane wie Leber und Nieren wären hier sinnvoll.

 

 

 

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